GRÜNE Harsewinkel

Umwelt

Gründung eigener Stadtwerke

aktuell erfolgreicher Antrag der Fraktion

Wir haben im Dezember 2008 den Antrag zum Start eines Entwicklungsprozesses, der die Gründung eigener Stadtwerke mit Ablauf des Konzessionsvertrages im Jahr 2012 zum Ziel haben soll, gestellt. Entsprechende Mittel in Höhe von 25 000EUR sind im Haushalt 2009 für Beratungs- und Planungskosten bereitgestellt worden.

Begründung:

2012 läuft der Konzessionsvertrag zwischen der Stadt Harsewinkel und RWE aus. Die Gründung eigener Stadtwerke ermöglicht es, unabhängig von der Preispolitik großer Energieversorger zu werden und die Energieversorgung der BürgerInnen langfristig zu sichern. Darüber hinaus ergeben sich mehr Gestaltungsmöglichkeiten in Hinblick auf die Zusammensetzung des Stroms.

Aus wirtschaftlicher Sichtweise spricht außerdem für eigene Stadtwerke, dass Gewerbesteuer und Gewinne nicht an andere Kommunen abfließen, sondern als kommunale Einnahmen in der Stadt Harsewinkel bleiben und für Investitionen zur Verfügung stehen. Weiterhin bedeutet die Gründung von Stadtwerken die Einrichtung neuer Arbeitsplätze. Da spätestens 2012 entschieden werden muss, ist es nötig, frühzeitig in den Beratungs- und Entscheidungsprozess einzusteigen.

Nutzung der Abwärme des Blockheizkraftwerkes der Kläranlage

erfolgreicher Antrag der Fraktion

Wir haben beantragt, dass die Abwärme an die in der Nähe befindliche Firma Gausepohl verkauft werden soll. Verhandlungen mit der Firma sind erfolgt und die Verträge ausgearbeitet. Dadurch dass zeitnah die Einführung einer neuen Technik der Klärschlammtrocknung geplant ist, wird zurzeit noch überprüft, ob es wirtschaftlicher ist die Wärme zu verkaufen oder sie für die Trocknung von Klärschlamm einzusetzen. Die Entscheidung steht nach in einer der nächsten Betriebsausschusssitzung 2009 an.

Städtischer Zuschuss für die private und gewerbliche Altbausanierung

Unser vorrangiges Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energien am Wärmebedarf in Harsewinkel zu steigern und dabei sich nur auf Fördermittel der Bundesregierung im Rahmen des ersten Konjunkturpaketes für die CO2-Gebäudesanierung und finanzielle Hilfen im Rahmen des Gesetzes „Erneuerbare Energien im Wärmebedarf” zu stützen, sondern auch kommunale Mittel in Höhe von 50 000 € zur Verfügung zu stellen. Gerade im Altbaubereich sind Einsparpotenziale im Energiebereich noch lange nicht ausgeschöpft. Neben der Einsparung von Energie zugunsten unserer Umwelt und unseres Geldbeutels, bedeuten die Investitionen ein hohes Investitionsvolumen für das Handwerk vor Ort (2008 in Höhe von 642 000 € für 52 Altbausanierungen) und eine Aufwertung der Altbauten für Vermietung und als Immobilie. Unser weiterreichende Antrag zur Altbausanierung wurde vor Jahren vom Rat abgelehnt.

Energetische Sanierung des Freibades und Hallenbades

Sanierungsmaßnahmen und energieoptimierende Maßnahmen an öffentlichen Gebäuden, insbesondere der Schulen

Teilnahme am Energy Award

Seit dem 1.1.2008 hat offiziell die Teilnahme am Energy Award begonnen, bei dem die energieoptimierten Handlungsmöglichkeiten einer Kommune ausgelotet werden. Die Ist-Analyse unserer Kommune ist inzwischen erstellt und von den maximal zu erreichenden 75% haben wir schon 58% erreicht.

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