GRÜNE Harsewinkel

Stadtentwicklung und Verkehr

Gestaltung einer Fußgänger- und Fahrradzone im Innenstadtbereich

Antrag der Fraktion vom 02.03.2009

Der Innenstadtbereich als verkehrsberuhigter Bereich hat sich nicht als praktikabel erwiesen. Es wird trotz Kontrolle im Haltebereich geparkt, die Schrittgeschwindigkeit nicht eingehalten und die Vorrangigkeit der Fußgänger missachtet. Der Froschbrunnen als markanter Treffpunkt für Familien und Jugendliche ist so eine Fehlplanung. Ein deutlicher Hinweis auf die Missstände zeigen die Parkverbotsschilder, die eigentlich überflüssig sind, weil in einer verkehrsberuhigten Zone ohnehin nur auf gekennzeichneten Flächen geparkt werden darf. Eine verstärkte Kontrolle zur Beseitigung dieses Sachverhaltes wird unseres Erachtens auch nichts wesentlich ändern.

Wir stellen fest, dass sich der Innenstadtbereich inzwischen durch

  • Schließung von Baulücken,
  • attraktivere Gestaltung des Erscheinungsbildes der Innenstadt,
  • den Bau einer zentral gelegenen neuen Stadtbibliothek mit einem zusätzlichen Wohnangebot,
  • Verkaufsaktionen,
  • Innenstadtfeste und
  • Wochenmarkt

so entwickelt hat bzw. entwickelt, dass es trotz wachsender wirtschaftlicher Unsicherheit und der hohen Mobilität der Kunden sowohl für Kunden als auch für die renommierten Fachgeschäfte eine Fußgänger- und Fahrradzone attraktiv ist. Die „Verlangsamung” des Kundenstroms führt unseres Erachtens zu einer besseren Wahrnehmung des Geschäftsangebotes und zu einem angenehmeren Verweilen in der Innenstadt hinsichtlich des gastronomischen Angebotes. Eine Fußgänger- und Fahrradzone unterstützt die Fachgeschäfte, verhindert langfristig die Entwicklung einer kettendominierten Innenstadt und macht somit die Innenstadt auch für außerörtliche Kunden attraktiv.

Die Schaffung einer solchen Zone mit dazugehöriger intelligenter Parkraumbewirtschaftung würde ein Ende der oben beschriebenen Missstände bedeuten und darüber hinaus wegen der aktuellen Verkehrsbelastung eine eventuelle Asphaltierung der Münsterstraße im Jahr 2010 nach Beendigung des zur Zeit anhängigen Rechtsstreits verhindern.

Kinder- und fahrradfreundliche Stadtgestaltung

Seit 2006 erfolgreiche Anträge

Grundlage der Anträge: eine von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN initiierte Zukunftswerkstatt für alle interessierten Harsewinkeler Bürger)

Einrichtung des Stadtteiltreffs Rövekamp

Anbringung eines Glasdaches für die Bushaltstelle Stadtverwaltung/ Bußmann am Gebäude der Bäckerei

aktuell erfolgreicher Antrag der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen

Radwegebau

2008:

  • Drillmakers Weg/ Herbergerstraße (19 134 €)
    erfolgreicher Antrag der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen
  • Klosterstraße bis Lake (46 554 €)
  • Fuß-/Radweg Sürenhagen/ Prozessionsweg (8 535 €)

2009:

  • Bielefelder Straße (Ausbau des Kirchpättkens) (64 900 €)
  • Neubau des Geh-/Radweges südlich der Brockhäger Straße bis zum Ende der vorhandenen Wohnbebauung (160 000 €)
  • Max-Planck-Straße (wenn Grunderwerb für optimale Kurvenführung der Max-Planck-Straße erfolgt ist) (178 000 €)
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