GRÜNE Harsewinkel

Stadtentwicklung

Der Klima- und Ressourcenschutz muss oberste Priorität bei allen Entscheidungen zur Stadtentwicklung haben.

Bauen und Wohnen

Wir fordern verantwortungsvolles Abwägen der Belange von Natur- und Landschaftsschutz gegenüber der Notwendigkeit, Flächen für Wohnen und Arbeiten bereitzustellen, sowie die Entwicklung und Verabschiedung einer Klimaschutzcharta, in der verbindlich und nachprüfbar die Ziele zur Zurückführung der Emissionen und des Ressourcenverbrauchs festgehalten sind.

Unsere weiteren Ziele:

  • Förderung von alternativen Wohnbauprojekten, die in der Lage sind, flächen- und energiesparendes sowie generationenverbindendes Bauen zu ermöglichen
  • Vorhandene Baugebiete dichter bebauen, statt neue Baugebiete auszuweisen, sowie Bildung einer Rücklage zum Kauf aufgegebener Gehöfte um Nutzungsänderungen zu verhindern
  • Ehrlicher Umgang mit dem Thema Ausgleichsflächen (siehe auch unsere Stellungnahme zum Thema Naturschutz)
  • Förderprogramm für die Altbausanierung
  • Festsetzung eines Niedrigenergie-Standards für kommunale Baugrundstücke
  • Berücksichtigung der Prinzipien des solaren Bauens bei Bauplanung und Erschließung
  • Entwicklung eines Entsiegelungsprogramms für versiegelte private Flächen. Dazu sollten HausbesitzerInnen beraten und Anreize zur Umsetzung der Entsieglung geschaffen werden.

Auf unseren Antrag hin hat die Stadt Harsewinkel einen Katalog mit Kriterien für eine kinderfreundliche Stadtgestaltung entwickelt, der für alle neuen Baugebiete Anwendung findet. Das Schaffen größerer Grünflächen im gesamten Stadtgebiet als Spiel- und Begegnungsort ist für uns besonders wichtig.

Kommunale Neubauten und Sanierungsmaßnahmen

Harsewinkel investiert in Bildung, Sport, Kultur - auf unsere Stadt kommen in den nächsten Jahren große Investitionen zu.

Unsere Positionen:

  • Umbau des Gymnasiums und der Realschule

    Durch vermehrten Nachmittagsunterricht, Ganztagsunterricht und steigende Schüler/innen- und Lehrer/innenzahlen ist ein Umbau des Gymnasiums und der Realschule nötig. So wird beispielsweise ein verbessertes Angebot für das Mittagessen benötigt. Unter dem Dach des Gymnasiums sind noch ungenutzte, sanierungsbedürftige Räumlichkeiten vorhanden, die für den Schulbetrieb verfügbar gemacht werden können und die es zu nutzen gilt.

  • Sanierung des Frei- und Hallenbads
    Bei Errichtung des Harsewinkeler Schwimmbads war es eins der modernsten überhaupt. Mittlerweile ist es jedoch stark in die Jahre gekommen und bedarf einer gründlichen Sanierung. Wir fordern bestmögliche Energieeinsparung durch Sonnenkollektoren und Einsatz moderner Technik.
  • Sachliche Argumentation zur neuen Sporthalle
    Der ursprüngliche Bedarf von knapp drei Halleneinheiten konnte durch verbesserte Nutzung der vorhandenen Möglichkeiten bereits auf gut eine Halleneinheit reduziert werden. Durch die Schließung der Förderschule und ein weiter verbessertes Hallenmanagement ist eventuell eine weitere Reduzierung des Bedarfs möglich. Wir fordern daher, bei der Diskussion um den Neubau einer Sporthalle sachlich zu argumentieren, bevor man sich für viele Jahre finanziell eng bindet.
  • Bürgerhaus Marienfeld
    Ein Objekt am Rande der Gemeinde halten wir nicht für sinnvoll. Außerdem wurde bisher kein schlüssiges Nutzungskonzept vorgelegt, das aber Grundlage einer Planung sein muss.

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