GRÜNE Harsewinkel

Januar 2009

Veranstaltung zum Thema "Stadtwerke"

13.01.2009 von Henrik Gebauer

Wenn im Jahr 2012 der 1992 geschlossene Konzessionsvertrag zwischen der Stadt und dem Stromlieferanten RWE ausläuft, hat die Stadt die Möglichkeit, die Energieversorgung durch die Gründung eigener Stadtwerke selbst in die Hand zu nehmen - oder sich wieder für viele Jahre an ein auswertiges Unternehmen zu binden. Dass nun schnelles Handeln angesagt ist, wurde jüngst auf der gut besuchten Veranstaltung "Stromversorgung durch eigene Stadtwerke" am Montagabend klar, zu der der Grüne Ortsverband eingeladen hatte. Martin Goldbeck, der Geschäftsführer der Gemeindewerke Steinhagen, informierte die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen sowie einige interessierte Bürger über die Vor- und Nachteile, die durch den Betrieb eigener Stadtwerke für eine Stadt entstehen.

Bereits seit 1990 haben Steinhagener die Wahl zwischen den überregionalen Stromanbietern und den örtlichen Stadtwerken, das zu 100% in kommunaler Hand liegt und 41 MitarbeiterInnen beschäftigt. Das Unternehmen führt neben der anfallenden Gewerbesteuer auch einen Großteil der Gewinne an die Gemeine ab, die diese dann an anderer Stelle wieder investieren kann. Anders ist es bei überregionalen, wo weder Gewerbesteuer noch Gewinne der Stadt zu Gute kommen. Dies gilt auch für eine Versorgung durch die Stadtwerke Versmold, die versuchen, hier Fuß zu fassen.

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